[Niedergang] der „unteren Bahnhofstraße“?

30/04/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Zum Artikel in der Gießener Allgemeinen über die „häßliche Baulücke“

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Festival

09/04/2012 § Hinterlasse einen Kommentar

So we slept on the blog for a few weeks at least, not to say months.

The fast virtual pace of  internet blogs  seems not to be our thing….

but heres a small text about our project  zwischenraum giessen 

to read the text, just follow this link –>

I am not a blogger, but what is festival? 

[ ein Kommentar / ein Dialog ]

07/12/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

View full Text:

Erzählen, Dolch und Lügen. An Mollenhauer Rüping

ein Text zu  der Aufführung von

[ Draußen ist es hell, aber in meiner Seele ist Nacht – Kein Ort. Nirgends. ]

vom 26.11., 20.20uhr bis 21.00uhr.

Proben

07/12/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

 

Christopher Rüping & Wiebke Mollenhauer

25.11.2011


Das Monster und die Zeit

17/11/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

Es ist jetzt schon ein bißchen Zeit vergangen, seit wir unser Monster-Projekt gestartet haben. Es ist auch Zeit vergangen in der wir hätten nachdenken können über das, was da eigentlich gerade passiert. Und es ist sehr viel passiert! Ganz viel mit dem niemand gerechnet hat… eine unglaublich gute Erfahrung.
Trotzem lässt die Euphorie ein bißchen nach und man fühlt sich so als hätte man einen Kater… wir haben zwar gar keine Zeit für das berühmte Premieren- oder Post-Festival-Loch… trotzdem deutet sich eine kleine Krise an (wobei das tatsächlich einigermaßen wertfrei zu verstehen ist, da eine Krise eben auch ganz deutlich produktives Potential hat). Trotzdem: Krise des Post-Rausches…
Wie ich vorher schon angedeutet habe geht es hier hauptsächlich um Zeit. Zwischenraum hat sich „zeit bauen“ auf die Fahnen geschrieben… es geht darum eine Möglichkeit, einen Raum zu schaffen, der nicht außerhalb der normalen Zeit steht, aber in dem doch vielleicht die Uhren ein bißchen anders ticken… in dem man sich Zeit nehmen, sich Zeit geben und auch Zeit verschwenden kann… vielleicht…
Dass das gar nicht mal so einfach ist, das mussten wir (ich denke ich kann ohne Weiteres für meine beiden Kollegen mitsprechen) mittlerweile feststellen. Wir hatten so viel vor! Es gibt so viel zu tun! Und gleichzeitig macht alles doch nur Sinn, wenn man immer aber auch mit seinem Kopf auf der Höhe der Zeit ist… aber wann bleibt eigentlich Zeit… zum Schreiben zum Beispiel… oder um sich einfach mal der Dinge bewußt zu werden?
Wie gesagt, es herrscht noch Katerstimmung…
Gleichzeitig ist es mir ein unglaubliches Anliegen zwischenraum ein Profil zu geben… oder nicht Profil, das ist ein komisches Wort, aber zumindest möchte ich, dass es nicht einfach nur „noch ein weiterer Raum“ ist.
Klar, das liegt nicht in meiner Hand… mit dem Konzept des Monsters habe ich mich reingeritten: das Monster bestimmt selbst, was es ist und was es nicht ist! Aber ich habe eine Hintertür eingebaut. Durch den Begriff der „Bewegung der Kultur“. Diese Bewegung versucht nämlich immer genau das, was ich vorhin meinte mit mit-dem-Kopf-auf-der-Höhe-der-Zeit sein. Dem Überwältigenden entgegenzuarbeiten. Sich zwar überwältigen zu lassen aber im gleichen Augenblick noch aufzuspringen und das Monster versuchen beim Namen zu nennen! Du Monster!
… Vor kurzem bin ich im Zug gesessen und direkt neben mir auf dem Plastikrahmen des Fensters stand: LEERLAUF. Ich musste darüber nachdenken – von Leerlauf kann ja wohl bei Weitem grade nicht die Rede sein…. aber gleichzeitig dachte ich, was bedeutet das denn eigentlich: Leerlauf… ich hatte das Bild in meinem Kopf von einer Maschine, die heiß läuft, weil sie ununterbrochen in Betrieb ist, pure Aktivität ist… aber ihr fehlt die Substanz, das Material, das sie braucht um etwas herzustellen, etwas zu produzieren…
Gerade habe ich noch das Gefühl, dass es eine Substanz gibt – dass ich weiß warum ich das tue, was ich tue… aber es fehlt nicht viel, den Sinn dahinter zu verlieren, aus den Augen zu verlieren.
Ich weiß, dass ich mich hiermit definitiv als ’so not contemporary‘ oute, aber tatsächlich ist für mich die Vorstellung von Lernen wichtig. Und auch so etwas wie Sinnsuche… selbstverständlich heißt das nicht, dass es den EINEN Sinn gibt oder dass der für alle Leute gleich sein muss, aber ich wehre mich gegen Beliebigkeit… Ebenso bin ich mir nicht so sicher, was eigentlich produziert werden soll. Oder ob das alles überhaupt auf ein Produkt hinausläuft… ich denke eher nicht.
Und trotzdem finde ich es so enorm wichtig das „Trauma“ der Begegnung mit dem Monster zu verarbeiten, zu versprachlichen, zu verschriftlichen. Für die kleine Maschine in meinem Kopf eine Substanz zu finden.
Dieser Text soll ein Anfang sein (ein weiterer Anfang unter all den vielen Anfängen, die wir/ich irgendwann einmal gemacht haben…) und ich versuche klüger zu werden… ein eitler Vorsatz… und vielleicht ist alles menschliche Streben eitel in the first place… aber Beliebigkeit dagegen ist feige! Durch Beliebigkeit mache ich mich unangreifbar, bzw. kann ich mich der Verantwortung entziehen Stellung zu beziehen.
This is to all our critiques: Wir stellen uns der Verantwortung und wir haben eine Vorstellung oder vielleicht besser: ein Ahnung davon, wie sich das Monster bewegt und wir werden ihm auf Schritt und Tritt auf den Fersen sein und manchmal können wir vielleicht auch selbst seine Bewegungen beeinflussen, denn am Ende sind auch wir ein lebenswichtiger Teil des Monsters!
… aber vielleicht bin ich auch erst einmal furchtbar müde und die Monsterjagd verläuft eher schleppend….
Aber wir werden dranbleiben, wir lassen uns nicht abschütteln!
Und vorallem haben wir uns angreifbar gemacht und wir werden uns mit dieser Position auch auseinanderzusetzen wissen….

Zeit

27/09/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

…zum schreiben?

nächster Blog Eintrag folgt…

Raum

27/09/2011 § Hinterlasse einen Kommentar

…Frage.